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Wermut – die Essenz der Heilpflanze – Was sie so alles kann

Wermut gegen den Winterblues.

Der Wermut ist als Bitterstoffdroge bekannt, weshalb er den Verdauungstrakt stärkt und ein wahres Kraut gegen Müdigkeit und Lustlosigkeit ist, soweit die Anwendung in der Phytotherapie.

Aber er kann noch viel mehr – lies unten was Studien zu den antiepileptischen Eigenschaften nachgewiesen hat und da kommen wir zur Anwendung in der Homöopathie.

Heute abend beginne ich mit der Serie:

30 Minuten Heilpflanzen-Essenzen bei ZOOM

Wissenswertes aus der Phytotherapie, der Forschung, aber auch aus der Anwendung in der Homöopathie. Hier geht es vor allem um Leitsymptome und kurze Fälle.

Jeden Mittwoch von 21-21.30 Uhr lade ich dich ein zu einer kurzen Reise durch das Wesentliche, die innere Natur der Heilpflanzen.

Was die Forschung sagt:

Zusammenfassung einer Studie, zu finden bei Pubmed:

Die Gattung Artemisia L. ist eine der größten Gattungen in der Familie der Asteraceae, die in Europa, Nordamerika und Zentralasien wild wächst und in der Volksmedizin zur Behandlung verschiedener Krankheiten verwendet wird.

Phytochemische und psychopharmakologische Studien wiesen darauf hin,

dass Extrakte der Gattung Artemisia verschiedene antioxidative und entzündungshemmende Verbindungen enthalten und eine

  1. antioxidative,

  2. entzündungshemmende,

  3. antimikrobielle,

  4. antimalariatische

  5. und antitumorale Wirkung besitzen.

Zunehmende experimentelle Studien gezeigt, dass viele Artemisia-Extrakte ein großes antiepileptisches Potenzial besitzen,

das über verschiedene Wirkmechanismen auf ihre bioaktiven Bestandteile zurückgeführt wurde.

Die Literatur über die antiepileptischen Eigenschaften der Gattung Artemisia und ihre Wirkmechanismen ist jedoch sehr dünn gesät.

In dieser Übersichtsarbeit haben wir versucht, die detaillierten neuroprotektiven und antiepileptischen Eigenschaften der Gattung Artemisia und die möglichen zugrunde liegenden Mechanismen zu erfassen.

Zu diesem Zweck wurden 63 Artikel in den Datenbanken PubMed und Google Gelehrte identifiziert, von denen 18 Studien über die pharmakologische Verwendung der Gattung Artemisia bei Epilepsie untersucht wurden.

Es wurde berichtet, dass Extrakte der Gattung Artemisia

antioxidative, entzündungshemmende, Neurotransmitter-modulierende, anti-apoptotische, krampflösende und kognitionsfördernde Eigenschaften

besitzen, indem sie oxidativen Stress modulieren, der durch die mitochondriale ROS-Produktion und ein Ungleichgewicht der antioxidativen Enzyme verursacht wird, durch den Schutz des mitochondrialen Membranpotenzials, das für die ATP-Produktion erforderlich ist, durch die Hochregulierung der Aktivitäten des GABA-A-Rezeptors und des nACh-Rezeptors und durch die Beeinflussung verschiedener entzündungshemmender und anti-apoptotischer Signalwege, wie des mitochondrialen Apoptosewegs, des ERK/CREB/Bcl-2-Wegs und des Nrf2-Wegs.

Diese Übersichtsarbeit liefert detaillierte Informationen über einige Arten der Gattung Artemisia als potenzielle antiepileptische Wirkstoffe.

Wir empfehlen daher weitere Untersuchungen zur Reinigung und Identifizierung der biologisch wirksamsten Verbindungen von Artemisia und der Mechanismen ihrer Wirkung zur Heilung von Epilepsie und anderen neurologischen Erkrankungen

Heilpflanzenessenzen – Jeden Mittwoch 30 Minuten über….

Wissenswertes aus der Phytotherapie, der Forschung, aber auch aus der Anwendung in der Homöopathie. Hier geht es vor allem um Leitsymptome und kurze Fälle.

Jeden Mittwoch von 21-21.30 Uhr lade ich dich ein zu einer kurzen Reise durch das Wesentliche, die innere Natur der Heilpflanzen.

Planung:

9.11.22 21-21.30 Uhr: Wermut – Absinthium

16.11.22 21-21.30 Uhr: Kiefer – Abies und Pinus silvestris

23.11.22 21-21.30 Uhr: Roßkastanie – Aesculus

30.11.22 21-21.30 Uhr: Mönchspfeffer – Agnus castus

7.12.22 21-21.30 Uhr: Zwiebel – Allium cepa

14.12.22 21-21.30 Uhr: Holunder – Sambucus nigra

21.12.22 21-21.30 Uhr: Sternanis – Anisum stellatum

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