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Sankaran und die Schwarmintelligenz

Aktualisiert: 16. Feb. 2023

Rajan Sankaran ist ganz bestimmt ein hell scheinendes Licht am Homöopathenhimmel

hat er doch eine ganz eigene Homöopathierichtung entwickelt, die viele fasziniert, aber auch einige Kritiker auf den Plan ruft,

wie z.B. André Saine,

dessen Artikel dazu ihr hier finden könnt: Drawing a line in the sand (Linie in den Sand ziehen oder eine Grenze im Sand ziehen) aus 2002.

Wer kein Englisch versteht kann sich hier eine Schnellübersetzung von mir durchlesen.

Ganz sicher hätte Hahnemann da so einiges einzuwenden gehabt, insbesondere beim Thema, wie eine Arzneimittelprüfung durchzuführen sei. Siehe §§ 105-145 im Organon der Heilkunst

In der gestrigen Homöopathie Lerngruppe haben wir uns die Methodik von Sankaran angesehen Arzneimittelprüfungen durchzuführen und da hat mir Maria den Hinweis auf die Forschungen zur Schwarmintelligenz gegeben. Ich könnte mir vorstellen, dass das dem Rajan gefallen würde 😉

Hier findet ihr eine PDF zu dem Thema:

Hier werde ich euch eine Text von Sankaran einfügen aus dem oben genannten Artikel, wo Sankaran zitiert wird und zwar wie er Arzneimittelprüfungen durchführt.

Ich würde mich über Kommentare freuen! Ihr könnt gern unten unter diesen Beitrag schreiben.

Übrigens das ist ein Zitat von Hahnemann:

“Was soll aus einer Kunst werden (der die Verantwortung für das menschliche Leben übertragen wurde), wenn Phantasie und Launenhaftigkeit die Oberhand über sie gewinnen?” 

Nun zu Sankaran:

Verteilen Sie die Prüfdosis an die Prüfer – es ist möglich, dass einige der Gruppe entscheiden, die Dosis nicht einzunehmen.

  1. Auch diese Personen sollten ihre Symptome während der Dauer der Prüfung aufschreiben. Wir haben festgestellt, dass diejenigen, die die Dosis nicht einnehmen, oft einige Wirkungen der AMP erfahren. …

  2. Auch die Personen, die der Proband getroffen hat oder von denen er beeindruckt war, die Art von Filmen oder Bücher, die ihn angezogen haben, sein Kleidungsstil, sein Gesprächs- und Arbeitsstil und alle solche Phänomene sind zu notieren, auch wenn der Proband glaubt, dass es ein Teil von ihm oder seiner eigenen Natur. …

  3. Nun wird der Name des bewiesenen Mittels enthüllt und es folgt eine weitere Diskussion mit Bezug auf das, was bereits über den Naturstoff oder das Heilmittel bekannt ist.

  4. Die Prüfer treffen sich in der nächsten Woche wieder, um zu sehen, ob weitere Phänomene aufgetreten sind oder ob die Prüfung beendet ist, und auch, um weitere Gedanken über die auszutauschen. …

  5. Wir haben festgestellt, dass normalerweise alle Prüfer Symptome bekommen. Das Zusammenkommen in einer Gruppe ist sicherlich viel wirkungsvoller als Einzelprüfungen.

  6. Wenn die einzelnen Prüfer von ihren Erfahrungen berichten, wird es viele große Unterschiede zwischen den Erfahrungen der Prüfer geben. Diese werden wie Teile eines Puzzles sein. Wir müssen erkennen, dass all diese Phänomene mit der Prüfung zusammenhängen und alle aus einer Quelle stammen. Es ist die Aufgabe des Leiters, alle Teile des Puzzles zusammenzufügen, damit sie ein Bild ergeben und wir die Bedeutung des Bildes verstehen.

  7. Das kann er tun, wenn er offen ist und auch den verschiedenen Prüfern intensiv zuhört. …

Sankaran berichtet als Teil der Prüfung von Bacillinum:

1) Symptome einer Reihe von Personen, die das Mittel nicht eingenommen hatten (“Probanden” F, I, J, N, O und Q);

2) Symptome, die sich bereits eine Woche vor Beginn der Prüfung auftraten (“Proband” I);

3) die grippeähnlichen Symptome einer Person, die nicht an der Prüfung teilnehmen konnte (“Prover” N);

4) die Symptome der Mutter eines der Prüfer (“Prover” J);

5) und die Symptome eines Kindes eines der Probanden, das akut krank war und das in einiger Entfernung lebte (“Prover” O).

Sankaran schlussfolgert:

“Diese Prüfung ist besonders bedeutsam da sie das Phänomen zeigte, dass eine Person die Symptome ohne die Prüfdosis entwickelt…“

Was meinst du dazu?

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