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Rund um Wurmerkrankungen

Tja also Würmer zählen nicht zu unseren Lieblingstieren ::)

Diese gibt es alle, die uns zu schaffen machen können:

Bandwürmer: – Schweine/-Rinderbandwurm – Fuchs/-Hundebandwurm – Fischbandwurm

Saugwürmer: – Pärchenengel (Schistosomiasis)

Fadenwürmer: – Trichinen – Oxyurien – Ascariden

  1. Ascariden

Die Ascariden sind Spulwürmer. Sie sind ca. 20 – 30 cm lang. Übertragung durch Schmutz, Fäkalien, rohes Gemüse und Fleisch.

Entstehung: Die Wurmeier gelangen mit der Nahrung in den Darm, dort schlüpfen die Larven. Diese Biester bohren sich dann durch die Darmschleimhaut durch und gelangen mit dem Blut in die Lunge. Dort verursachen sie einen Husten. Durch das Husten werden sie nach oben geschleudert und dann erneut verschluckt. So gelangen sie wieder in den Verdauungstrakt, dort bleiben sie bis sie die Geschlechtsreife erlangen. Dieser Vorgang nennt man “Tracheale Wanderung”.

Symptome: – “Grippaler Infekt”, Reizhusten – Fieber – Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung – evtl. Ileus – Appetitlosigkeit – Nervös, Schlafstörungen

Komplikationen: Verschlussikterus, Appendizitis, Pankreatitis

2. Oxyuren

Also Oxyuren sind Madenwürmer. In der Regel eine harmlose Wurmerkrankung die vor allem Kinder betreffen.

Diese Würmer können bis zu 12 mm lang sein und haben ein Fadenförmiges Aussehen. Sie können im gesamten Darm befinden.

Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch orale Aufnahme der infektiösen Eier.

Nachts verlassen die Weibchen den Darm um in der Analgegend ihre Eier abzulegen.

Innerhalb weniger Stunden entwickeln sich in den Eiern infektionsfähige Larven.

Die Kinder sind unruhig, schlafen schlecht, haben Juckreiz besonders in der Analgegend, wodurch entzündliche Hautveränderungen entstehen können.

Am Besten eignet sich hier die Klebestreifenmethode für einen Nachweis. Abends klebt man dem Kind einen Streifen Tesa auf die Analfalte, morgens klebt man den Streifen auf einen Objektträger und untersucht ihn mikroskopisch.

3. Trichinen Trichinen (Trichinose) dringen in Blutgefäße, Lymphgefäße und Muskulatur ein, besiedeln den Dünndarm Diagnose: Serum,Antikörper,Muskelbiopsie Therapie:Medikamente die gegen Wurmerkrankungen eingesetzt werden (Namen weiss ich nicht) Komplikationen:Meningitis,Pneumonie,Myokarditis Symptome: Übelkeit,Erbrechen,Schmerzen,Fieber,allergische

4. Echinococcus

Echinokokkus ist ein Fuchs- oder Hundebandwurm, manchmal auch per Katzen (Haustiere) übertragen. Im Prinzip ist der Bandwurm leicht fehlgeleitet, weil der Mensch normalerweise nicht das Beutetier eines Fuchses ist, das wären eher Vögel oder Fledermäuse und Mäuse. Den Finnen (ungeschlüpfte Würmer/Raupen) gefällts aber, wo sie schon mal da sind

und fangen lustig an, sich zu verbreiten, ganz besonders mögen sie Leber, Gehirn u. Lunge. Da sie nicht die schnellsten sind, kann das mal so 10 – 20 Jahre dauern. Dann allerdings kommt es z. B. zu Leberzirrhose oder -Ca. Und sie fressen mit Vorliebe unser Vit. B12 weg

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