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Genuine Homöopathie – Einführung in das Symptomenlexikon

Führe dies kleine Quiz zu den Zeichen und Zeichenkombinationen durch und gewinne den ersten Termin

Ich habe im Januar 2015 das erste SL Seminar bei Michael Kohl besucht und auch wenn es mich anfänglich erschreckte, weil es so schien, als habe ich  zu viel unnütze Materia Medica gelernt (und das ist mir ja das liebste Lern-Thema), so hat mich das Seminar und damit das Thema “Genuine Homöopathie” doch sofort überzeugt.

Ich gebe zu, es bedurfte noch so manchen auch manchmal runtergeschluckten Ärgers und auch sogar einer furchtbaren Nacht des Zweifels, ja sogar der echten Übelkeit bis hin zum …. , bis ich verstanden hatte:

  1. Ja, es gibt viel Unnützes, von welchem es sich zu trennen heißt ( Abstand nehmen von dem was Hahnemann als Raisonnieren bezeichnet hätte, also das Ergrübeln, das Philosophieren ohne feste Grundlage, wie man es eben auch oft in Fällen findet und in Werken über homöopathische Mittel )

  2. Ja, es werden beim SL viele mir lieb gewordene Arzneien nicht berücksichtigt, so z.B. Argentum nitricum, welches mir schon so manches Mal auch selbst geholfen hat

Aber was ich erhalte ist ein verlässliches Werkzeug, welches ich reproduzierbar anwenden kann und mir ist es auch wichtig, das weitergeben zu können, nach deutlich einzusehenden Gründen…

Und… Und das liegt mir ganz besonders am Herzen die

Mittel anhand der Prüfungsymptome kennenzulernen und dies Wissen weiterzugeben.

Nun kann man sich fragen, wozu das?

Die Prüfungssymptome sind ja für jeden zugänglich…

Ich finde es aber wichtig zu wissen, was wirklich aus der Prüfung stammt und was aus der therapeutischen Erfahrung von Homöopathen mit dieser Arznei.

Die Prüfung zeigt die Wirkung der Arznei auf den Gesunden

Wenn sich bestimmte Zeichen und Zeichenkombinationen häufen, so wird es wahrscheinlich, dass diese Z und ZK zur Arznei gehören

(Voraussetzung dabei ist, dass die Prüfer nicht miteinander im Kontakt stehen und sich Wirkungen suggerieren, so gesehen in vielen AMPS, die aus der heutigen Zeit stammen …. Ich denke nur an die Prüfung der Feder des Zwergschwans, wo alle Prüfer auf demselben Tanzseminar waren und erstaunlicherweise alle Träume vom Tanzen hatten….)

Aus diesen Arzneiwirkungen haben Homöopathen geschlossen, dass sie die Arzneien im Sinne des Ähnlichkeitsprinzipes anwenden können

Oft hatten sie natürlich auch schon ein Wissen um die Substanz, welche aus der Toxikologie oder anderen Beobachtungen stammte

Und dann wurde aufgeschrieben was bei der Behandlung geschah

Und es wurde in die Materia Medica übernommen

Daher stammen unsere MMs, aber sie wurden immer mehr angereichert mit Fehlinformationen, oft auch, weil einer falsch vom anderen abschrieb.

Und das endete bei MMs, die z.b. Germanium als eine Arznei nennen, die im Zusammenhang mit Folter- und Konzentrationslager-Traumata steht, nur weil sie Germanium heißt….

Oder der Mann, der Regenwurm verschrieben bekommt, weil er manchmal vor Zorn in die Erde fahren könnte.

Das hat die SLer dazu gebracht nur das in die Auswertung zu nehmen, was von Hahnemann und seinem engsten Kreis stammt.

Ich denke, dass man da das Kind mit dem Bade ausschüttet.

Wie es so schön von Christian Meinhard in der Zeitschrift Homöopathie Konkret 1/2010 geschrieben steht:

“Wer nun eine Gänsehaut bekommt ob der oftmals geringen Anzahl an Prüfern und der damit verbundenen, teilweise geringen Häufigkeit von “nur dreimal” ….hat mein ganzes Verständnis. Und doch machen wir die Erfahrung, dass selbst solche geringen Häufungen schon eine Arznei sind. Welch einen Mut mussten die Altvorderen haben, denn mit diesen mageren Angaben wagten Sie sich an schwerste Erkrankungen! Und was für ein Segen, dass wir heute 200 Jahre Erfahrung hinter uns haben. Wie viele der Zeichen und Zeichen-Kombinationen sind bereits in der Praxis durch Heilung und wiederholte Heilung bestätigt worden und wie wurden Sie bestätigt? In dem die Altvorderen auf dieser dünnen Basis ihre erfolgreichen Verordnungen trafen. Das sollen wir nicht vergessen: vor der homöopathischen Erfahrung steht immer das Ergebnis der AMP als deren Basis. Wie sonst hätte eine Arznei beim aller ersten Mal verordnet werden können, als es zu ihr noch keine Erfahrung gab, um dann vielleicht ein Beitrag zum Erfahrungsschatz zu leisten?”

Mein Anliegen ist es jetzt also herauszustellen, was aus der Prüfung stammt und was von den sogenannten Keynotes einer Arznei auf diese Prüfungen zurückzuverfolgen ist.

Das SL öffnet den Weg zur Arznei mit der höchsten Übereinstimmung mit den Zeichen des Patienten.

Gut, wenn ich noch den Kontakt zu weiteren Quellen des Arzneiwissens behalte.

Übrigens gibt es inzwischen auch ein Symptomenlexikon Buch, auch über die Anwendung der Symptomenlexikon Software von Michael Kohl

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