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Fall zur Repertorisation – Metrorrhagie

Fall aus der Zeitschrift American Institute of Homoeopathy 1874

Den Fall kann man gut mit dem Kent Repertrorium repertorisieren.

Die Patientin war in einem ähnlichen Fall von stärkster Blutung unter allopathischer Behandlung während des vorangegangenen Jahres fast verblutet.

Bei sorgfältiger Beobachtung des Falles wurde klar, dass gleichzeitig mit der Blutung eine Reizung des Rektums mit reissenden Schmerzen, Schmerzhaftigkeit der Blase und breiiger Durchfall vorlagen.

Das führte zu der Arznei, welche du finden musst 😉

Es wurde eine D6 gegeben und zwar ein Tropfen in einen halben Becher Wasser und davon einen Teelöffel voll.

Die Blutung war so stark und die Frau so blutleer, dass es darum den Fluss so schnell wie möglich zu stoppen, und so nahm der Behandler ein wenig Watte und tränkte sie mit etwas von der Lösung und legte sie auf das Os uteri, und in kurzer Zeit wurde die Menorrhagie gestoppt und der Fluss war sehr gering und dauerte nur drei Tage statt drei Wochen, wie es vorher oft der Fall gewesen war.

Danach verlängerten sich die Intervalle, und sie brauchte nur noch ab und zu dieselbe Arznei.

Der Verfasser schreibt:

Der unfehlbare Erfolg, den ich seit mehr als dreißig Jahren bei der Stillung von Blutungen mit diesem homöopathischen Mittel, ohne jegliche mechanische Hilfe, habe, hat mir ein solches Vertrauen in diese Methode gegeben, dass ich mit Bedauern von den unbeholfenen Anwendungen von Tampons und anderen ähnlichen Mitteln höre, von denen, die das ganze Arsenal unserer reichen Materia Medica zur Hand haben, wenig Bedarf haben, zu etwas anderem zu greifen.

Schreibe deine Repertorisation hier unten als Antwort.

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