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Bioverfügbarkeit von Quercetin mit Nutrazeutika verbessern?

Am 8. April ging es bei der Phytotherapiekonferenz, an welcher ich teilnahm, um das Polyphenol Quercetin.

Besonders Interessant:

Quercetin kann die Wirksamkeit von Antibiotika unterstützen, hat auch gute Ergebnisse im Zusammenhang mit Antibiotika-Resistenz gezeigt.

Quercetin ist in diesen Pflanzen stark vertreten – Quelle Wikipedia:

  1. Kapern (1800 mg/kg)

  2. Liebstöckel (1700 mg/kg)

  3. Tee (Camellia sinensis)

  4. Zwiebel – besonders in den äußersten Ringen (284–486 mg/kg)

  5. Heidelbeere (kultiviert 74 mg/kg, wild 146–158 mg/kg)

  6. Grünkohl (60–110 mg/kg)

  7. rote Traube

  8. Apfel (21–440 mg/kg)

  9. Schnittlauch (245 mg/kg)

  10. Zitrusfrüchte

  11. Brokkoli (30 mg/kg) und anderem grünen Blattgemüse

  12. grüne Bohne (39 mg/kg)

  13. Kirsche (32 mg/kg)

  14. Himbeere

  15. Schwarze Johannisbeere (69 mg/kg)

  16. Brombeere (45 mg/kg)

  17. Preiselbeere (kultiviert 83–156 mg/kg, wild 121 mg/kg)

  18. Süße Eberesche (85 mg/kg)

  19. Sanddorn (62 mg/kg)

  20. Krähenbeere (kultiviert 53 mg/kg, wild 56 mg/kg).

Das kann Quercetin:

  1. Direkte Inaktivierung von freien Radikalen

  2. Hemmung der Lipidperoxidation, wodurch die oxidative Stresskaskade von Anfang an blockiert wird

  3. Hemmung von Enzymen, wie der NO-Synthase, die freie Radikale produzieren

  4. Reduzierte NF-kB

  5. Hemmung proinflammatorischer Enzyme wie COX und LOX, wodurch die Umwandlung von Arachidonsäure in ihre Metaboliten verringert wird

  6. Hemmung von Zytokinen (z. B. TNF-α) und Interleukinen und Hemmung der Freisetzung aus den Mastzellen

  7. Verhinderung der Histaminfreisetzung

  8. Hemmung von entzündungsfördernden Enzymen (z. B. LOX und COX)

  9. Freisetzung von IFN-γ und Stimulation von Immunzellen (z. B. Lymphozyten)

  10. Hemmung des Antikörpers IgE, der für allergische Symptome verantwortlich ist

Aber Quercetin hat leider eine schlechte Bioverfügbarkeit, weshalb der Vortrag vom 8.4. sich um das Quercetin-Produkt aus der Phytosome® Reihe beschäftigte.

Ich stellte nach dem Vortrag die Frage, ob Essig die schlechte Bioverfügbarkeit von Quercetin z.B. in Kapern verändern könnte. Das ist die normale Art, wie sie gegessen werden. Die Antwort war dann, dass es eben am besten als Medikament wie Phytosome® gegeben werden sollte, was mich dann nicht so befriedigte.

Danach suchte ich bei Google und fand dies: https://www.carpediem.life/nutrazeutika Es gibt verschiedene Hausmittel, die durch die Kombination mehrerer Inhaltsstoffe besser bioverfügbar sind. Das wollte ich mit euch teilen.

Die Verwendung von Arzneimitteln wie Phytosome® ist eine sehr gute Möglichkeit, wie wir gesehen haben, aber ich denke, dass es auch wichtig ist, zu kochen und mehr über die Möglichkeiten der Verwendung von Lebensmitteln als Medizin zu wissen, um sie den Menschen zu vermitteln.

Ich konzentriere mich nicht auf Nahrungsergänzungsmittel, ich meine wirklich kochen und wissen, was gut für mich ist.

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